Kreisverband Mainz

Der Vorsitzende der Seniorenunion, Herr Dr. Gerd Eckhardt, begrüßte am 27. August 2026 die interessierten Zuhörer in den Räumen der Casino Gesellschaft Hof zu Gutenberg Mainz.

Die Mitglieder waren in der Absicht gekommen, Informationen über Sicherheit im Alter zu erhalten. Wer ist da nicht der berufene Ansprechpartner dieses Themas?

Herr Karsten Lange (CDU) - ehemaliger Dezernent im Amt für Fördermittel - jetzt ehrenamtlicher Beigeordneter und Dezernent für Ordnungswesen und Verkehrsüberwachung der Landeshauptstadt Mainz, ist aktuell zuständig für Ordnungswesen und Sicherheit.

Die Sicherheitslage und die daraus entstehenden Probleme wie Drogen, Alkoholkonsum und Kleinkriminalität in unsrer Stadt stellen sich komplex dar und dennoch erwarb Mainz Platz 4 im Ranking Sichere Stadt der Kommunen über 100.000 Einwohner. Dezernent Lange betonte, dass dank der guten Zusammenarbeit mit der Polizei eine Kontrolle an den Hotspots - beispielsweise Hauptbahnhof / Bonifaziusplatz/ Anlage bei der Christus Kirche - durchgeführt wird, zumal entsprechende Banden aus Frankfurt einreisen und sich dort einfinden. Gemeinsam wird versucht, das Problem der Bürgerbelästigung durch Abschiebung der straffällig gewordenen Banden in den Griff zu bekommen.

Ein Problem der Belästigung und des Ärgernisses stellt in diesem Zusammenhang auch das städtische Bettelwesen dar. Da Bettelei im Grund nicht verboten ist, stellt sich für Herrn Lange die Bekämpfung desselben problematisch dar. Er ist sicher, dass organisierte Banden – meist aus Rumänien – die einzelnen bettelnden Personen strengstens mit einem “Zollkurierdienst“ kontrollieren. Findet Betteln im privatrechtlichen Bereich (Parkhäuser) statt, wird das Vertreiben der Bettler auf Grund des Hausrechts durch die Polizei vollzogen.

Auch das Verhindern von Vandalismus jeglicher Art, Plakatieren (Stadtratsbeschluss!) und unerlaubtes Sprayen gehört zur Aufgabe des Ordnungsdezernenten, ein weites Feld für jegliche Betätigung.

In der anschließenden Diskussion erwähnten die Zuschauer, dass am Abend durch mangelhafte, unzureichende Beleuchtung der Aufenthalt in der Stadt zum Problem für Senioren werden könnte. Verbesserungsmöglichkeiten sind angedacht.

Am Ende der Veranstaltung dankte Herr Dr. Eckhardt dem Referenten des Abends für seine umfassenden Informationen.

Dr. Gisela Schreiner

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